Gesundes Führen
Gesundes Führen
Führung · mentale Gesundheit · Achtsamkeit im Unternehmen

Gesundes Führen in einer komplexen Arbeitswelt

Führungsaufgaben in einer VUCA-Welt sind heute grundlegend andere als im klassischen Management. Orientierung, Selbstreflexion und Vorbildwirkung gewinnen zunehmend an Bedeutung.

In meinen Workshops und Seminaren bilden die Förderung der mentalen Gesundheit sowie die Reflexion des eigenen Führungsverhaltens die zentralen Schwerpunkte. Ob gesundheitsfördernde Maßnahmen in Unternehmen von Mitarbeiter*innen angenommen werden, hängt wesentlich von der Vorbildfunktion der Führungskräfte ab.

Gesunde Führung ist dann gegeben, wenn Führungskräfte sich verantwortlich für die Gesundheit der Mitarbeiter fühlen, achtsam mit ihnen umgehen und ein gutes Vorbild im Umgang mit der eigenen Gesundheit sind.

Worum es dabei geht

Gesundes Führen verbindet persönliche Haltung, organisationale Verantwortung und die Frage, wie Menschen in Unternehmen langfristig gesund, klar und wirksam arbeiten können.

„Führungskräfte fühlen sich verantwortlich für die Gesundheit der Mitarbeiter, gehen achtsam mit ihnen um und sind ein gutes Vorbild im Umgang mit der eigenen Gesundheit.“
Vgl. TOP JOB Studie „Gesunde Führung“ Bruch/Kowalevski 2013, Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen.

Mindful Leadership

Schon 2011 zeigten Sauer et al. in ihrer Untersuchung „Sind achtsame Führungskräfte leistungsfähigere Führungskräfte?“, dass zahlreiche Studien positive Auswirkungen von Achtsamkeit auf das Verhalten von Führungskräften nahelegen.

Vgl. Sauer, Sebastian / Andert, Karin / Kohls, Niko / Müller, Günter F.: Mindful Leadership. VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011.

Neurowissenschaftliche Perspektive

In weiteren neurowissenschaftlichen Studien wurden genauere Details zu Auswirkungen auf verschiedene Gehirnbereiche durch achtsamkeitsbasierte Verfahren untersucht – mit vielversprechenden Ergebnissen.

Zit. n. Britta Hölzel, Kongress Meditation & Wissenschaft, Berlin, November 2016.

Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion

Regelmäßiges Achtsamkeitstraining soll die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion fördern. Langfristig dient dies dem Erhalt der psychischen Gesundheit von Führungskräften und Beschäftigten.

Rahmenbedingungen im Unternehmen

Auch strukturelle Maßnahmen können hilfreich sein. Die Einführung eines „Raumes der Stille“ kann zum Beispiel eine wichtige Rahmenbedingung im Unternehmen bilden.

Prinzipien achtsamen Arbeitens

Einen weiteren Schwerpunkt zum Thema Achtsamkeit am Arbeitsplatz bilden Prinzipien achtsamen Arbeitens. Deren Bedeutung und praktische Umsetzung betrachten wir in Workshops und Seminaren genauer.

  • Achtsame Kommunikation im Unternehmen
  • Single-Tasking statt Multitasking
  • Kurzpausen zum Innehalten

Ich orientiere mich dabei unter anderem an den Prinzipien des Netzwerks Achtsame Wirtschaft. Die Achtsamkeitspraxis in Firmenseminaren halte ich bewusst auf weltanschaulich neutraler Basis ab.